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Allgemein

Die Volkspartei als christdemokratische Partei bekennt sich zu ihren Werten und christlich sozialen Grundwerten und der Subsidiarität. Die Werte LeistungEigenverantwortung, Sicherheit, Schutz des Eigentumes, der Familie und des ländlichen Raumes stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Das spiegelt sich nicht nur im Parteiprogramm, sondern auch in der täglichen Arbeit und im Regierungsprogramm. Dennoch ist die Volkspartei stets bemüht, auf neue Herausforderungen an die Politik auch zeitgemäße Antworten zu finden – wie es derzeit beim Alpbach-Prozess passiert. Hier finden Sie einen Überblick über aktuelle Programme und Positionspapiere der Volkspartei. Zeit für ein klares Zeichen:

Das Grundsatzprogramm der Volkspartei »

Die Geschichte der Kärntner Volkspartei

Geschichte

Am Anfang stand die Gründung der Kärntner Volkspartei als „antimarxistische bürgerliche Sammelpartei“.

Bis Anfang Juli 1945 deutete alles darauf hin, dass die politischen Entwicklungen des bürgerlichen Lagers in Kärnten einen anderen Verlauf nehmen würden als im restlichen Österreich. Da die Repräsentanten der Christlichsozialen Partei und des Landbundes eigenständig auftraten, entwickelten sich ernsthafte Bestrebungen, die Wiedergründung als jeweils selbständige politische Kraft zu betreiben. Federführend dafür war unter anderem die Landbund-Galionsfigur Stefan Tauschitz. Zusätzlich belasteten Animositäten aus den Jahren vor 1938 das Gesprächsklima und machten die Gründung einer geeinten Partei zu einem schwierigen Unterfangen. In dieser Situation war es die Initiative der Bundes-ÖVP und das Drängen der englischen Besatzer, die den entscheidenden Fortschritt brachten.

Eine geeinte bürgerliche Kraft für Kärnten.

Im Auftrag der Bundespartei kam der Völkermarkter Rechtsanwalt Otto Zhuber nach Kärnten, um die Gründung einer Landespartei vorzunehmen – mit Erfolg. Es waren letztlich die Agrarier Gruber und Ferlitsch treibende Kraft bei der Gründung einer bürgerlichen Sammelpartei. Bei der Suche nach potentiellen Funktionären hatte man keine besonders große Auswahl, da viele für eine politische Aktivität aufgrund ihrer NS-Vergangenheit ausgeschlossen waren. Obwohl man sich nicht als Rechtsnachfolger der Christlichsozialen sah, dominierten diese im konstituierenden Arbeitsausschuss. Daher kam es wenig überraschend, dass mit dem Landwirt Hermann Gruber ein Christlichsozialer zum provisorischen Obmann gewählt wurde, zumal Stefan Tauschitz dem Einwand der britischen Administration zum Opfer fiel. Mit Gruber kam ein Mann des Ausgleichs zum Zug, dessen politisches Credo schon zur Dollfuss-Schuschnigg-Zeit darin bestand, über allen Gegensätzen zu stehen. Das Ergebnis der Landtagswahl 1945 fiel mit 39,8% für die Funktionäre zwar enttäuschend aus, jedoch blieb es bis heute das beste Abschneiden der Kärntner Volkspartei. Bis in die achtziger Jahre blieb man in Kärnten die zweitstärkste Kraft im Lande. Allerdings hatte man seit dem Aufstieg der FPÖ damit zu kämpfen, weder die einzige Partei für den ländlichen Raum zu sein, noch die Monopolstellung als Bollwerk gegen den Sozialismus aufrecht erhalten zu können. Somit war der Fall zur drittstärksten politischen Kraft bei den Landtagswahlen 1989 das logische Ergebnis einer langfristigen Entwicklung. Kleine Zugewinne gelangen erstmals seit 1960 bei den Landtagswahlen 1994, wo Landesparteiobmann Christof Zernatto seinen Landeshauptmannbonus ausspielen konnte.

Heute arbeitet die Kärntner Volkspartei als moderne Partei mit kräftigen Wurzeln, klaren Werten und einem starken Team daran, Kärnten in eine positive Zukunft zu führen.

Die Struktur der Kärntner Volkspartei

Bünde

Die Kärntner Volkspartei trägt mit ihren Mandataren auf allen Ebenen politischer Entscheidung Verantwortung – vom Europäischen Parlament über den Nationalrat bis hin zu Landtag, Landesregierung und den Kammern.

Die Besonderheit der Volkspartei gegenüber anderen Parteien ist die starke Verankerung der sechs „Bünde“ als Vertreter der großen Interessensgruppen sowie der Regionen mit den zehn Bezirksparteien in den entscheidenden Gremien der Partei. Am 5. Juli 1945 fand in der Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung die Gründung als Landesgruppe der Österreichischen Volkspartei und „antimarxistische bürgerliche Sammelpartei“ statt.

Die Kärntner Volkspartei bestand zu Beginn aus 10 Bezirksparteien und 3 Teilorganisationen – Bauernbund, Arbeiter- und Angestelltenbund sowie Wirtschaftsbund. Im Laufe der folgenden Jahre wurden die Junge Volkspartei, der Seniorenbund und die Frauenbewegung als weitere Teilorganisationen in die „Familie“ der Kärntner Volkspartei integriert.