VP-Kärnten: Tag des Ehrenamtes ist Tag des Dankes

VP-Chef Benger: 5. Dezember, Tag der höchsten Aufmerksamkeit für Ehrenamt, Freiwilligkeit und Leistungsbereitschaft. Kein Mausklick ersetzt helfende Hand

Klagenfurt (3.12.2017) – „Kärnten wird zu Recht als Land der Freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen bezeichnet, denn viele Kärntnerinnen und Kärntner engagieren sich ehrenamtlich und fragen nur, was sie tun können, nicht, was sie kriegen können. Ihnen haben wir unseren großen Dank auszusprechen, denn sie sorgen in den 1.800 Vereinen und Hilfs- sowie Sicherheitsorganisationen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und stärken das Miteinander in unserer Heimat“, betont Kärntens VP-Chef Christian Benger im Vorfeld des Tag des Ehrenamtes, der am 5. Dezember stattfindet, um die Leistung aller Freiwilligen in den Vordergrund zu stellen. Der Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von der UN beschlossen.

Gerade in einer Zeit der großen Veränderungen und Umbrüche gehe es darum, „auf das zu setzen, was unsere Heimat und unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten stark gemacht hat: das Miteinander, die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt. Wir können uns auf unsere ehrenamtlich tätigen Menschen im Land verlassen, egal ob Feuerwehr, Rotes Kreuz, Caritas oder die vielen Vereine für Brauchtum und Traditionen“, so Benger. Vor allem die vielen privaten Initiativen seien es, die die Strukturen in den Tälern und Gemeinden aufrechterhalten, die mithelfen die Lebensqualität vor Ort zu stärken.

Alle Ehrenamtlichen und Freiwilligen sind laut Benger mitverantwortlich dafür, wie sich das Land Kärnten entwickelt. Benger sei stolz darauf, „dass sich jeder Dritte in Kärnten ehrenamtlich auf den verschiedensten Ebenen und in den verschiedensten Bereichen engagiert“.

Aber auch das Ehrenamt hat sich verändert: „Manche helfen ewig, manche helfen nur für ein Projekt – wir brauchen jeden“, sagt Benger ausdrücklich „Danke“ an alle Ehrenamtlichen und Freiwilligen.

Vor allem die Jugend sei für das Ehrenamt im Besonderen zu begeistern. „Sie müssen lernen, dass kein Mausklick eine helfende Hand ersetzen kann. Auf das haben wir größtes Augenmerk zu legen“, so Benger. Durch die Digitalisierung könne man heute zwar mit der ganzen Welt rund um die Uhr kommunizieren, das habe viele Vorteile, aber das Miteinander funktioniert nur, wenn wir den persönlichen Kontakt intensiv pflegen“, betont Benger.