LAbg. Karin Schabus: Flexible Nachmittagsbetreuung ermöglicht!

VP-Einsatz lohnt sich: Kärntner Landtag beschließt neues Schulgesetzt und verbessert die Nachmittagsbetreuung. Wahlfreiheit der Eltern gestärkt

Klagenfurt (19.10.2017) – „Einsatz lohnt sich immer. Wir haben gefordert, gekämpft und umgesetzt! Mit dem heutigen Beschluss über das neue Schulgesetz wird die schulische Nachmittagsbetreuung flexibler, sprich eltern- und kindgerecht. Die Wahlfreiheit der Eltern wird gestärkt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und wertvolle Familienzeit erhöht. Ein voller Erfolg für die Kärntner Familien“, so VP-Frauensprecherin Karin Schabus heute in einer Sitzung des Kärntner Landtages. Die Nachmittagsbetreuung in Schulen war in Kärnten bis heute strenger geregelt als vom Bund vorgesehen. „Eltern konnten, wenn sie Zeit hatten, ihre Kinder gar nicht aus der Nachmittagsbetreuung holen, die Kinder mussten dort ihre Stunden absitzen, auch wenn Eltern Zeit mit ihnen verbringen wollten. Das ist Zwang und familienfeindlich und nicht im Sinne der Eltern oder der Kinder“, so Schabus. Das Angebot für die schulische Nachmittagsbetreuung war bisher nur durch eine Schüleranzahl von mindestens zehn Kindern, die an fünf Tagen in der Woche Betreuung in Anspruch nahmen, gegeben. „Jetzt besteht das Angebot auch an drei Tagen in der Woche und die fünf Tage können aber zusätzlich genutzt werden, wenn Bedarf besteht. Das ist eine wirkliche Maßnahme für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erläutert Schabus. Die Entscheidung darüber, an welchen Tagen das Kind am Nachmittag in Betreuung bleibt, obliegt den Eltern. Sie können entscheiden, wann wertvolle Familienzeit möglich ist.

Verpflichtend sei der Nachmittagsunterricht laut Schabus jedoch dann einzuführen, wenn es um den Spracherwerb geht. „Hier haben wir enormen Handlungsbedarf und es muss eines klar sein: wer hier leben will, muss sich integrieren. Das geht nur über die Sprache. Sie ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration und diese sichert nachhaltig den Frieden im Land“, schließt Schabus.