NR Gabriel Obernosterer: Widerstand im Gailtal gegen Rückbau der Busbuchten

Busbuchten im Gailtal sollen Verkehrskonzept der Grünen zum Opfer fallen. Widerstand regt sich in der Bevölkerung und auf Politikerebene.

Klagenfurt (04.10.2017) – Nach Einstellung der Gailtalbahn durch die Grünen in Kärnten, sollen nun auch die Rückbauarbeiten an den Busbuchten starten, wenn es nach den Grünen und Verkehrsreferent Holub geht. Die Busbuchten sind aber wichtig für die Sicherheit und behindern den fließenden Verkehr nicht. Gerade in der Früh frequentieren hauptsächlich die Pendler die Strecke. Diese Regelung der Kaphaltestellen (Bus hält auf der Fahrbahn) möge für städtische Bereiche zutreffen, niemals aber für eine Lebensader und Durchzugsstraße, wie es die Gailtal Straße B 111 ist.

„Ich verlange von LR Rolf Holub die sofortige Einstellung der Rückbauarbeiten an den Busbuchten in den Gailtaler Gemeinden Hermagor-Pressegger See, Kirchbach und Dellach. Es gibt keinen Grund, hier anzusetzen“, verlangt Nationalrat Gabriel Obernosterer daher heute. Zumal Holub in diesem wesentlichen Verfahren weder die Bezirkshauptmannschaft noch die Polizei eingebunden hat. „Behörden ignoriert und wieder über die Menschen im Tal drüber gefahren. Die Grünen spielen sich auf, als gehöre der Naturraum ihnen alleine“, so Obernosterer. Dies sei eine üble Machtdemonstration gegenüber einer Region, die es ohnehin nicht leicht hat.

Zur Erklärung: Die Abteilung 7 (LR Holub) will im Oberen Gailtal bestehende Busbuchten zurückbauen, weil sie für einige 15 m lange Busse zu kurz sind. Eine Verlängerung der Buchten wurde nicht angestrebt. Das Sicherheitskonzept sieht nun vor, dass die Busse auf der Fahrbahn halten, um Fahrgästen das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Während dieser Zeit ist für andere Verkehrsteilnehmer ein Vorbeifahren am Bus nicht erlaubt. „Da geht es um Sicherheit und Qualität im ländlichen Raum. Beides steht vor den Hirngespinsten der Grünen!“, betont Obernosterer.