VP-Malle/VP-Gaggl: Kärntner Tourismus auf Erfolgskurs!

Vergnügungssteuer abschaffen, Lohnnebenkosten senken, bürokratische Hürden eliminieren. Sicherheit im Land Voraussetzung für stabilen Wirtschaftsstandort

Klagenfurt (28.09.2017) – „Die Unternehmer in Kärnten machen ihre Hausaufgaben, sie investieren wie seit Jahren nicht mehr, sind wettbewerbsfähig, sichern Arbeitsplätze und die Wertschöpfung im Land. Um den Erfolgskurs des Kärntner Tourismus zu sichern, müssen Betriebe entlastet und die Mitarbeiter gestärkt werden. Daher: runter mit den Steuern, bürokratische Hürden eliminieren, Unternehmensgründungen erleichtern und Investitionen forcieren. So schaffen wir mehr Freiheit beim täglichen Wirtschaften“, so der VP-Wirtschaftssprecher Markus Malle heute in der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages zum Kärntner Tourismus. 1,7 Milliarden Euro bringe der Tourismus Kärnten jährlich an Wertschöpfung. Rund 50.000 Kärntner arbeiten direkt bzw. indirekt im Tourismus. Das sei jede bzw. jeder Fünfte. Weiters würden dem Land ohne dem Tourismus jährlich 550 Millionen Euro an Nettoeinkommen fehlen. „Das verdient bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmer und keine Behinderungspolitik durch ausufernden Kontrollwahn, Mehrfachzuständigkeiten und hohe Besteuerung“, so Malle, der sich klar für die Abschaffung der Vergnügungssteuer, die Senkung der Lohnnebenkosten und die Entflechtung der Regulierungsdichte ausspricht.

Voraussetzung und Garant für eine stabile Wirtschaft und einen starken Tourismusstandort sei auch die Sicherheit im Land. Kärnten werde von den Gästen als eines der sichersten Länder Europas empfunden. Dies bestätigen die positiven Erfolgszahlen mehr als deutlich. Diese Sicherheit sei aber auch das Ergebnis einer umsichtigen Sicherheitspolitik im Bund und im Land, für die die Kärntner Volkspartei in der Zeit der Willkommenskultur noch scharf kritisiert worden sei. „Sichere Grenzen, kontrollierter Zuzug, der soziale Friede im Land und die Freiheit, ohne Angst vor Terrorangriffen, mit der Familien Urlaub zu machen, haben oberste Priorität“, so Gaggl. Um die positive Aufbruchsstimmung im Tourismus weiter zu forcieren und Investitionen für die Zukunft zu sichern, müssen bürokratische Hürden in den Kärntner Tourismusbetrieben massiv reduziert werden. Statt Betriebe zu behindern, müsse dem Fachkräftemangel durch bessere Anreize entgegenwirkt und die Arbeitszeitenflexibilisierung vorangetrieben werden. „Wir wollen Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Wirtschaftsstandort sichern. Nur wenn wir umsichtig mit der unternehmerischen Freiheit unserer Betriebe umgehen, sie entlasten und Investitionen ermöglichen, sichern wir Arbeitsplätze, Lehrstellen, Wachstum und Wohlstand in Kärnten. Jede weitere Belastung, jede weitere Blockade hingegen schädigt den Tourismus – unsere Leitbranche in Kärnten. Lassen wir die Unternehmer, unsere Wirte, unsere Hoteliers, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tourismus frei wirtschaften“, schließt Gaggl.