LR Christian Benger begrüßt Naturschutzverein der Wirtschaft

Naturschutzverein soll Teil des Naturschutzbeirat kann wirtschaftliches Know-how gut brauchen. Wirtschaftliche Entwicklung im Land muss möglich bleiben!

Klagenfurt (20.07.2017) – Als positives Szenario für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Kärnten bezeichnete heute Kärntens Wirtschaftslandesrat Christian Benger die Gründung des „Forums Naturschutz und Wirtschaft“. Dieser Verein mit seinen ausgewiesenen Fachleuten im Bereich des Zivilingenieurwesens, der Landschafts- und Raumplanung könne wesentliches, top-aktuelles Know-how in den Naturschutzbeirat einbringen und zu einer besseren Vereinbarkeit von Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen beitragen. Benger: „Selbstverständlich ist die Bewahrung der Umwelt schon aus der Sicht der Landwirtschaft und des Tourismus unabdingbar. Wir leben mit der Natur und von der Natur. Aber Naturschutz darf auch keine Käseglocke sein, unter der sich nichts mehr entwickeln kann. Besonders im Hinblick auf Themen wie Betriebsgründungen, Abwanderung und die Zukunft des ländlichen Raumes muss es Raum für natürlichen Fortschritt geben.“

Die im neuen Forum engagierten Unternehmer könnten zweifelsohne mit ihrem in der Praxis zahlreicher umgesetzter Projekte bewährten Wissen die gesamthafte Betrachtung von Naturschutz und Wirtschaft verbessern. Benger schlägt vor, nach dem Beschluss des neuen Naturschutzgesetzes heute, Donnerstag, mit dem „Forum Naturschutz und Wirtschaft“ und dem zuständigen Umweltlandesrat Holub gemeinsam die Umsetzung über die Aufnahme des Forums in den Naturschutzbeirat zu diskutieren.

Bedenken, dass dadurch der Naturschutz in Kärnten auf dem Altar von Wirtschaftsinteressen geopfert werde, teilt Benger nicht: „Das Forum wäre einer von fünf Vereinen im Beirat, und der Sprecher Christoph Aste ist ein äußerst verantwortungsbewusster Unternehmer, der bei seinen Projekten wie etwa dem höchst effizienten Biomasse-Heizwerk in Krumpendorf schon bewiesen hat, dass ihm der Schutz der Natur ebenso am Herzen liegt wie die Wirtschaftlichkeit.“